Bevor ein Treppenlift in Sehnde, ob in Sehnde oder Ilten, montiert werden kann, muss eine präzise technische Prüfung der baulichen Voraussetzungen erfolgen. Ausschlaggebend ist die Form der Treppe; hier wird zwischen kostengünstigeren Standardlösungen für gerade Treppen und individuellen Anfertigungen für kurvige Treppen unterschieden. Abhängig von den persönlichen Anforderungen wird entweder ein Sitzlift für Menschen mit Gehbehinderung oder ein Plattformlift für Rollstuhlnutzer installiert. Damit der Einbau genehmigt wird, müssen die Vorgaben der niedersächsischen Bauordnung erfüllt sein, was vor allem die Gewährleistung der Mindesttreppenbreite als Fluchtweg betrifft.
Eine professionelle Installation beginnt damit, dass ein qualifizierter Anbieter in Sehnde ein exaktes Aufmaß der Treppe nimmt. Für die Auswahl und den Einbau ist es ratsam, regionale Fachbetriebe zu beauftragen, die bei der Handwerkskammer Hannover registriert sind. Für eine neutrale und umfassende Erstinformation zu allen Fragen der Planung und Kostenübernahme ist der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land in der Nordstraße 21, Zimmer 7, 31319 Sehnde die richtige Anlaufstelle. Abhängig vom gewählten Modell und der baulichen Situation ist mit Gesamtkosten im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro zu rechnen.
Für die Finanzierung des Umbaus in Sehnde gibt es mehrere Möglichkeiten. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei ihrer AOK Niedersachsen eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds nach § 40 SGB XI in Höhe von bis zu 4.180 Euro pro Person beantragen. Eine weitere Finanzierungsoption bietet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit zinsgünstigen Darlehen aus dem Programm KfW 159. Auch auf Landesebene gibt es Unterstützung: Die NBank fördert barrierefreie Umbauten durch das Programm Wohnraumförderung Pflege & Alter, was eine solide finanzielle Basis für das Projekt schafft.