Die bauliche Eignung für einen Treppenlift im Stadtgebiet von Reken, sei es in Groß Reken oder Klein Reken, wird maßgeblich durch den Treppenverlauf bestimmt. Bei geraden Treppenverläufen ist die Montage einer Standardschiene unkompliziert, doch bei Treppen mit Kurven oder über mehrere Etagen muss eine Schiene nach Maß gefertigt werden, was den Installationsaufwand steigert. Je nach Mobilitätseinschränkung kommt ein Sitzlift oder ein Plattformlift für Rollstuhlfahrer in Betracht. Für die Genehmigungsfähigkeit nach Baurecht ist es zwingend erforderlich, die in der Landesbauordnung NRW festgelegte Mindestbreite der Treppe nicht zu unterschreiten und sicherzustellen, dass Flucht- und Rettungswege uneingeschränkt nutzbar sind.
Ein Fachbetrieb muss vor der Installation in Reken ein genaues Aufmaß der Treppe nehmen, um die maßgeschneiderte Produktion der Anlage sicherzustellen. Für die professionelle Montage sind meist regionale Fachbetriebe zuständig, die ihre Qualifikation durch eine Listung bei der Kreishandwerkerschaft Borken nachweisen. Wer eine neutrale und umfassende Beratung zu Maßnahmen der Wohnraumanpassung sucht, kann sich an den Pflegeberatung der Gemeinde Reken unter der Adresse Kirchstraße 14, 48734 Reken wenden. Die Kosten für Kauf und Einbau eines Treppenlifts in Reken liegen je nach Ausführung und Treppenform normalerweise zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Der erste Schritt zur Finanzierung eines Treppenlifts in Reken ist die Beantragung des Zuschusses bei der zuständigen Pflegekasse, beispielsweise der AOK NordWest / AOK Rheinland, auf Basis von § 40 SGB XI. Sofern ein Pflegegrad anerkannt ist, ist ein Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person möglich. Die Restfinanzierung lässt sich über das KfW-Programm KfW 159 in Form eines zinsgünstigen Darlehens realisieren. Zusätzlich bietet die NRW.BANK mit dem Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau eine weitere Option für eine zinsgünstige Finanzierung von barrierefreien Umbauten in NRW.