Bevor ein Treppenlift in Göttingen, ob in Innenstadt oder Weende, montiert werden kann, muss eine präzise technische Prüfung der baulichen Voraussetzungen erfolgen. Eine zentrale Rolle spielt der Verlauf der Treppe, was zur Unterscheidung zwischen preiswerteren Systemen für gerade Treppen und komplexeren Maßanfertigungen für kurvige Treppen führt. Die Auswahl des Modells richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen: Infrage kommt entweder ein Sitzlift für gehbehinderte Personen oder ein Plattformlift für Rollstuhlfahrer. Damit der Einbau genehmigt wird, müssen die Vorgaben der niedersächsischen Bauordnung erfüllt sein, was vor allem die Gewährleistung der Mindesttreppenbreite als Fluchtweg betrifft.
Die fachgerechte Realisierung startet mit einem präzisen Aufmaß, das von einem qualifizierten Fachbetrieb direkt in Göttingen vorgenommen wird. Bei der Wahl des Anbieters und der anschließenden Installation sollte man regionale Fachbetriebe berücksichtigen, die bei der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen eingetragen sind. Eine unabhängige und ausführliche Erstberatung rund um Planung und Finanzierung erhalten Sie beim Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen der Stadt Göttingen in der Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen. Die Kosten für einen Treppenlift variieren je nach Modell und Komplexität des Einbaus und bewegen sich in einer Spanne von 2.800 bis 9.500 Euro.
Für die Finanzierung des Umbaus in Göttingen gibt es mehrere Möglichkeiten. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei ihrer AOK Niedersachsen eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds nach § 40 SGB XI in Höhe von bis zu 4.180 Euro pro Person beantragen. Eine weitere Finanzierungsoption bietet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit zinsgünstigen Darlehen aus dem Programm KfW 159. Eine umfassende finanzielle Absicherung des Vorhabens wird zudem durch die NBank ermöglicht, die im Rahmen des Programms Wohnraumförderung Pflege & Alter barrierefreie Umbauten fördert.