Ob ein Treppenlift in Frankenberg (Eder) installiert werden kann, wird maßgeblich durch die Bauart der Treppe bestimmt. Gerade Treppenläufe lassen sich oft mit standardisierten Sitzlift-Systemen ausstatten, doch für kurvige oder mehrgeschossige Treppen, wie sie in Geismar und Röddenau zu finden sind, ist eine exakte Maßanfertigung der Schiene erforderlich. Rollstuhlnutzer benötigen statt eines Sitzlifts einen Plattformlift, welcher jedoch einen größeren Platzbedarf hat. Die Genehmigungsfähigkeit hängt von der Einhaltung der Hessischen Bauordnung ab, insbesondere muss die gesetzlich geforderte Mindestbreite von Flucht- und Rettungswegen nach der Montage des Lifts weiterhin gewährleistet sein.
Ein verbindliches Angebot sowie die anschließende fachmännische Montage setzen ein genaues technisches Aufmaß der Gegebenheiten in Frankenberg (Eder) voraus. Ausschließlich qualifizierte Fachbetriebe, die mit den Gegebenheiten in der Region vertraut und zum Beispiel bei der Handwerkskammer Kassel verzeichnet sind, sollten mit der Installation beauftragt werden. Der Pflegestützpunkt Landkreis Waldeck-Frankenberg in der Am Hauptbahnhof 6, 34497 Korbach bietet eine unabhängige und ganzheitliche Beratung zu den verfügbaren Fördermöglichkeiten und hilft bei der Klärung des Bedarfs. Abhängig vom gewählten Modell, dem Verlauf der Treppe und der technischen Ausstattung bewegen sich die Kosten für einen Treppenlift in einem Rahmen von 2.800 bis 9.500 Euro.
Die Kosten für einen Treppenlift in Frankenberg (Eder) lassen sich durch eine Kombination verschiedener Förderungen decken. Die Basis der Förderung ist oft der Zuschuss der Pflegekasse nach § 40 SGB XI, der sich auf bis zu 4.180 Euro pro Person belaufen kann, sofern ein Pflegegrad vorliegt; der Antrag ist an die AOK Hessen zu richten. Darüber hinaus bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit dem Programm KfW 159 eine Option für zinsvergünstigte Darlehen. Weitere Fördermittel speziell für Hessen sind über das Programm Behindertengerechter Umbau von Wohnraum der WIBank erhältlich und können typischerweise kumulativ mit anderen Zuschüssen verwendet werden, was die finanzielle Last verringert.