Die Installation eines Treppenlifts in Celle – egal ob in Altencelle oder Westercelle – setzt eine genaue technische Überprüfung der örtlichen Gegebenheiten voraus. Eine zentrale Rolle spielt der Verlauf der Treppe, was zur Unterscheidung zwischen preiswerteren Systemen für gerade Treppen und komplexeren Maßanfertigungen für kurvige Treppen führt. Die Auswahl des Modells richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen: Infrage kommt entweder ein Sitzlift für gehbehinderte Personen oder ein Plattformlift für Rollstuhlfahrer. Damit der Einbau genehmigt wird, müssen die Vorgaben der niedersächsischen Bauordnung erfüllt sein, was vor allem die Gewährleistung der Mindesttreppenbreite als Fluchtweg betrifft.
Die fachgerechte Realisierung startet mit einem präzisen Aufmaß, das von einem qualifizierten Fachbetrieb direkt in Celle vorgenommen wird. Es empfiehlt sich, für die Auswahl und Montage auf lokale Fachunternehmen zurückzugreifen, die in der Liste der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade geführt werden. Für eine neutrale und umfassende Erstinformation zu allen Fragen der Planung und Kostenübernahme ist der Senioren- und Pflegestützpunkt Celle in der Blumlage 20, 29221 Celle die richtige Anlaufstelle. Je nach Ausführung und baulichem Aufwand liegen die Gesamtkosten für einen Treppenlift zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Die Kosten für ein solches Projekt in Celle lassen sich durch verschiedene Förderungen decken. Personen mit einem anerkannten Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der AOK Niedersachsen einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gemäß § 40 SGB XI von bis zu 4.180 Euro zu beantragen. Eine weitere Finanzierungsoption bietet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit zinsgünstigen Darlehen aus dem Programm KfW 159. Die NBank leistet auf Landesebene ebenfalls einen Beitrag, indem sie barrierefreie Umbauten über das Programm Wohnraumförderung Pflege & Alter bezuschusst und so zur finanziellen Absicherung beiträgt.