Treppenlift in Bremen | Bis zu 4.180 € Kassen-Zuschuss
Die Installation eines Treppenlifts in Bremen erfordert eine präzise Prüfung der baulichen Gegebenheiten. Grundsätzlich wird zwischen Modellen für gerade und kurvige Treppen unterschieden, wobei kurvige Anlagen technisch komplexer und daher teurer sind. Ein Sitzlift ist die passende Lösung für Personen mit Restmobilität in Gebieten wie Mitte, während für die Nutzung mit einem Rollstuhl ein Plattformlift erforderlich ist. Die Einhaltung der geltenden Bauordnung ist ausschlaggebend für die Genehmigung, wobei vor allem die Mindesttreppenbreite und die durchgängige Verfügbarkeit von Fluchtwegen auch nach der Installation sichergestellt sein müssen.
In Bremen stehen zur Finanzierung eines solchen Lifts verschiedene Zuschüsse und Förderprogramme bereit. Erster Ansprechpartner ist die AOK Bremen/Bremerhaven, welche bei einem vorliegenden Pflegegrad einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gemäß § 40 SGB XI von bis zu 4.180 Euro pro Person bewilligen kann. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen zinsvergünstigten Kredit im Rahmen des Programms KfW 159 zu beantragen. Nicht zuletzt bietet auch die Bremer Aufbau-Bank (WAB) im Zuge des Programms Behindertengerechter Umbau Fördermöglichkeiten an, um barrierefreies Wohnen im Stadtgebiet von Bremen zu unterstützen.
Eine professionelle Umsetzung startet mit dem notwendigen Aufmaß direkt bei Ihnen vor Ort, sei es in Schwachhausen oder einem anderen Stadtteil von Bremen. Es ist ratsam, für die Installation zertifizierte Fachbetriebe heranzuziehen, welche bei der Handwerkskammer Bremen geführt werden. Eine unabhängige und vollumfängliche Beratung rund um Barrierefreiheit und Finanzierungsmöglichkeiten bietet der Pflegestützpunkt Bremen im Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der Berliner Freiheit 3, 28327 Bremen für alle Bürgerinnen und Bürger aus Bremen. Man muss für einen Treppenlift abhängig vom Modell und der Bausituation in der Regel mit Kosten zwischen 2.800 und 9.500 Euro rechnen.