Seniorengerechter Badumbau in Trier | Kosten & Förderung

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Eine sorgfältige Bestandsaufnahme der Bausubstanz ist die Grundlage für den barrierefreien Badumbau in Trier. Eine effiziente Möglichkeit ist die Teilsanierung, bei der die Badewanne in kurzer Zeit gegen eine Dusche mit schwellenarmem Einstieg ausgetauscht wird. Die Alternative ist eine vollumfängliche Sanierung des Bades, welche durch eine ebenerdige, schwellenfreie Dusche ein Höchstmaß an Sicherheit bietet. Ganz gleich, für welche Lösung man sich entscheidet, müssen sicherheitsrelevante Normen erfüllt werden, insbesondere eine geprüfte rutschhemmende Oberfläche (R10 oder R11). Weitere zentrale Kriterien für die Barrierefreiheit sind fachmännisch installierte Stützgriffe, ein einklappbarer Duschsitz und ausreichend Platz zum Manövrieren im Raum.

Für die Finanzierung der Umbaumaßnahmen lassen sich unterschiedliche Förderungen in Anspruch nehmen. Wer einen Pflegegrad besitzt, hat Anspruch auf den Pflegekassenzuschuss für den Badumbau in Höhe von bis zu 4.000 Euro pro Person, dessen Antrag bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland eingereicht wird. Zusätzlich zu diesem Zuschuss der Pflegekasse steht der zinsgünstige Kredit KfW 159 zur Finanzierung zur Verfügung. Zusätzlich bietet die ISB im Rahmen des Programms Wohneigentum - Barrierefreiheit weitere Darlehensmöglichkeiten zur Modernisierung an, deren Anrechenbarkeit im Einzelfall geprüft werden muss.

Die Umsetzung eines solchen Vorhabens in Trier startet mit einer genauen Vermessung des Badezimmers im Rahmen einer Besichtigung vor Ort. Über die Handwerkskammer Trier können qualifizierte SHK-Handwerksbetriebe für die Sanierung in Trier und den zugehörigen Stadtteilen wie Mitte/Gartenfeld und Ehrang/Quint ausfindig gemacht werden. Eine unabhängige Erstberatung zu Förderansprüchen und dem Antragsverfahren bietet der Pflegestützpunkt Stadt Trier in der Im Pi-Park 4, 54294 Trier. Der finanzielle Aufwand für eine professionelle Umsetzung liegt, abhängig von den gewählten Materialien und dem Arbeitsumfang, im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.

Regionale Kenndaten: Trier
Einwohnerzahl: 104.342
Zuständige Pflegekasse: AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Staatliche Förderbank: ISB
Regionales Förderprogramm: Wohneigentum - Barrierefreiheit
Zuständige Handwerkskammer: Handwerkskammer Trier
Lokaler Pflegestützpunkt: Im Pi-Park 4, 54294 Trier

Häufige Fragen zu Zuschüssen & Umbau in Trier

Wie hoch ist der gesetzliche Pflegekassenzuschuss nach § 40 SGB XI in Trier?

Bei nachgewiesenem Pflegegrad leistet die zuständige AOK Rheinland-Pfalz/Saarland gemäß § 40 SGB XI einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Ergänzend können Fördermittel der ISB über das Programm Wohneigentum - Barrierefreiheit sowie zinsgünstige Kredite der KfW genutzt werden.

Über welche Stellen lassen sich zertifizierte Fachbetriebe in Trier ermitteln?

Geeignete Fachfirmen können direkt über das Betriebsverzeichnis der Handwerkskammer Trier recherchiert werden. Für eine unabhängige Aufklärung über Förderwege steht der Pflegestützpunkt Stadt Trier (Im Pi-Park 4, 54294 Trier) zur Verfügung.

Badsanierung: Förderung & Kosten in Trier

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Regionales Einsatzgebiet Trier

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Dieser Ratgeber wurde von unserer technischen Redaktion in Kooperation mit eingetragenen Sanitär-Meisterbetrieben auf Handwerks- und DIN-Konformität geprüft.

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