Bei der Planung einer barrierefreien Badsanierung in Springe muss technisch genau zwischen einer Teilsanierung und einer Komplettsanierung unterschieden werden. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau ist zwar schnell umgesetzt, doch erst ein vollständiger Umbau sichert einen bodengleichen Einstieg und berücksichtigt wichtige Sicherheitsdetails wie rutschfeste Böden der Klasse R10 oder R11. Zusätzlich sichern strategisch montierte Haltegriffe und ein klappbarer Duschsitz die Bewegungsflächen nach DIN 18040-2 und fördern die eigenständige Nutzung des Bades.
Die Realisierung eines Badumbaus in Springe startet mit einer Besichtigung vor Ort für das exakte Aufmaß, egal ob in Springe oder Eldagsen. Qualifizierte Handwerksunternehmen für die Ausführung der Arbeiten lassen sich über das Verzeichnis der Handwerkskammer Hannover finden. Wer eine unabhängige Erstinformation zu den erforderlichen Umbauten und den Fördermitteln sucht, kann sich an den Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land in der Bahnhofstraße 11, 31832 Springe wenden. Die Preisspanne für eine Badsanierung durch einen Fachbetrieb liegt in Springe abhängig von den Gegebenheiten und der Ausstattung üblicherweise im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.
Für die Finanzierung solcher wohnumfeldverbessernden Maßnahmen in Springe gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Personen mit einem anerkannten Pflegegrad können bei der zuständigen AOK Niedersachsen eine Förderung für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen nach § 40 SGB XI in Höhe von bis zu 4.180 Euro geltend machen. Eine weitere Finanzierungsoption bietet der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der den Zuschuss ergänzen kann. Zusätzlich sollten die Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen in Betracht gezogen werden, allen voran die Programme der NBank im Rahmen des Wohnraumförderung Pflege & Alter, die je nach aktueller Richtlinie finanzielle Hilfe leisten.