Bei der Planung einer barrierefreien Badsanierung in Sarstedt muss technisch genau zwischen einer Teilsanierung und einer Komplettsanierung unterschieden werden. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau ist zwar schnell umgesetzt, doch erst ein vollständiger Umbau sichert einen bodengleichen Einstieg und berücksichtigt wichtige Sicherheitsdetails wie rutschfeste Böden der Klasse R10 oder R11. Die Installation von gut platzierten Stütz- und Haltegriffen sowie einem abklappbaren Duschsitz ist entscheidend, um die normgerechten Bewegungsflächen zu garantieren und eine sichere, selbstständige Hygiene zu ermöglichen.
Die Realisierung eines Badumbaus in Sarstedt startet mit einer Besichtigung vor Ort für das exakte Aufmaß, egal ob in Sarstedt oder Gödringen. Geeignete SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Umbaus sind in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen verzeichnet. Wer eine unabhängige Erstinformation zu den erforderlichen Umbauten und den Fördermitteln sucht, kann sich an den Pflegestützpunkt Hildesheim Landkreis Hildesheim in der Marie-Wagenknecht-Str. 3, 31134 Hildesheim wenden. Die Preisspanne für eine Badsanierung durch einen Fachbetrieb liegt in Sarstedt abhängig von den Gegebenheiten und der Ausstattung üblicherweise im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.
In Sarstedt stehen für die Finanzierung von Maßnahmen zur Wohnraumanpassung diverse Fördertöpfe bereit. Antragsberechtigte mit einem Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der AOK Niedersachsen einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person gemäß § 40 SGB XI zu beantragen. Eine weitere Finanzierungsoption bietet der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der den Zuschuss ergänzen kann. Zusätzlich sollten die Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen in Betracht gezogen werden, allen voran die Programme der NBank im Rahmen des Wohnraumförderung Pflege & Alter, die je nach aktueller Richtlinie finanzielle Hilfe leisten.