Ein barrierefreies Bad in Rodenbach lässt sich durch eine schnelle Teilsanierung, wie den Umbau von Wanne zur Dusche, oder eine komplette Sanierung umsetzen. Ein wesentliches Merkmal ist der niveaugleiche Einstieg in die Dusche, wobei die Oberfläche vorschriftsgemäß eine Rutschhemmungsklasse von R10 oder R11 erfüllen muss. Für eine sichere und uneingeschränkte Nutzung sind zudem stabile Haltegriffe, ein klappbarer Duschsitz und die Einhaltung normgerechter Bewegungsflächen unerlässlich.
Ein Vor-Ort-Termin zur genauen Bestandsaufnahme und Vermessung des Bades in Rodenbach, auch in Stadtteilen wie Niederrodenbach und Oberrodenbach, ist die Basis aller Planungen. Für die fachgerechte Ausführung können qualifizierte SHK-Betriebe über die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main gefunden werden. Eine neutrale Erstberatung zu den Möglichkeiten und zur Antragsstellung bietet der Pflegestützpunkt Main-Kinzig-Kreis in der Hailerer Str. 24, 63571 Gelnhausen. Abhängig von der Komplexität und den verwendeten Materialien ist mit Kosten im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro zu rechnen.
Eine wesentliche finanzielle Unterstützung stellt der Zuschuss der AOK Hessen nach § 40 SGB XI dar, welcher anspruchsberechtigten Personen mit Pflegegrad bis zu 4.180 Euro gewährt. Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten bieten der KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” und das Förderprogramm Behindertengerechter Umbau von Wohnraum der WIBank, das zinsgünstige Kredite bereitstellt.