Für den barrierefreien Umbau eines Badezimmers in Reken ist eine genaue technische Planung unerlässlich, die eine Abwägung zwischen einer Teilsanierung und einer kompletten Neugestaltung beinhaltet. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau lässt sich häufig an einem Tag realisieren, während eine Komplettsanierung die Voraussetzung für einen barrierefreien Zugang nach DIN 18040-2 schafft. Zu den wichtigsten Kriterien zählen dabei eine zertifizierte Rutschhemmung der Bodenfliesen der Klasse R10 oder R11, die normgerechte Anbringung von Haltegriffen und bei Bedarf ein klappbarer Duschsitz. Des Weiteren ist auf genügend Bewegungsraum vor dem Waschtisch und dem WC zu achten, um im gesamten Bereich von Reken eine problemlose Nutzung mit Hilfsmitteln wie Rollstuhl oder Gehhilfe sicherzustellen.
Am Anfang der Umsetzung steht ein Vor-Ort-Termin in Reken für das genaue Aufmaß und die Vermessung des Badezimmers. Geeignete Fachbetriebe aus dem Bereich Sanitär, Heizung und Klima für die Durchführung findet man über die Kreishandwerkerschaft Borken. Eine unabhängige und ausführliche Erstberatung bezüglich der Umbaumaßnahmen und Förderoptionen erhalten Sie beim Pflegeberatung der Gemeinde Reken in der Kirchstraße 14, 48734 Reken. Abhängig vom Sanierungsumfang und der gewählten Ausstattung ist mit Kosten für einen fachmännischen Badumbau zwischen 2.800 und 9.500 Euro zu rechnen.
Für die Kostenübernahme solcher Vorhaben in Reken kann auf verschiedene Förderprogramme zurückgegriffen werden. Wer einen anerkannten Pflegegrad besitzt, kann bei der AOK NordWest / AOK Rheinland einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gemäß § 40 SGB XI anfordern. Ergänzend lässt sich der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau nutzen. Um die finanzielle Belastung für Menschen in Stadtteilen wie Groß Reken oder Klein Reken zu minimieren, lassen sich diese Bundesmittel auf Landesebene durch das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK ergänzen.