Für den barrierefreien Badumbau in Rastede ist eine präzise technische Planung unerlässlich, die eine klare Abgrenzung zwischen Teilsanierung und Komplettsanierung vornimmt. Der Austausch der Badewanne gegen eine Dusche kann zwar in wenigen Stunden erfolgen, ein vollständig barrierefreier und normgerechter Zugang wird jedoch meist nur durch eine umfassende Sanierung inklusive rutschhemmender Bodenbeläge erreicht. Zusätzlich sichern strategisch montierte Haltegriffe und ein klappbarer Duschsitz die Bewegungsflächen nach DIN 18040-2 und fördern die eigenständige Nutzung des Bades.
Am Anfang jedes Badumbaus in Rastede, beispielsweise in den Stadtteilen Loy oder Wahnbek, steht ein Vor-Ort-Termin zur genauen Vermessung der räumlichen Gegebenheiten. Geeignete SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Umbaus sind in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Oldenburg verzeichnet. Wer eine unabhängige Erstinformation zu den erforderlichen Umbauten und den Fördermitteln sucht, kann sich an den Pflege-Servicebüro Ammerland in der Kuhlenstr. 2, 26655 Westerstede wenden. Je nach Umfang und Ausstattung variieren die Kosten für eine professionelle Badsanierung in Rastede zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Zur Finanzierung des Umbaus können in der Region Rastede verschiedene Zuschüsse und Förderprogramme genutzt werden. Antragsberechtigte mit einem Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der AOK Niedersachsen einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person gemäß § 40 SGB XI zu beantragen. Zusätzlich kann dieser Betrag mit dem Förderkredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der KfW kombiniert werden. Es empfiehlt sich zudem, die landeseigenen Fördermittel in Niedersachsen zu prüfen, insbesondere das Programm Wohnraumförderung Pflege & Alter der NBank, das je nach Haushaltslage weitere Unterstützung bieten kann.