Barrierefreies Bad in Marburg planen: Handwerker & Zuschüsse

Ein barrierefreies Bad in Marburg lässt sich durch eine schnelle Teilsanierung, wie den Umbau von Wanne zur Dusche, oder eine komplette Sanierung umsetzen. Im Mittelpunkt steht der Einbau einer bodengleichen Dusche, die einen barrierefreien Zugang ermöglicht und deren Belag gemäß DIN-Vorschrift eine Rutschhemmung der Klasse R10 oder R11 besitzt. Um die Nutzung uneingeschränkt zu gewährleisten, müssen zusätzlich stabile Haltegriffe, ein einklappbarer Duschsitz sowie normgerechte Bewegungsflächen eingeplant werden.

Jedes Umbauprojekt beginnt mit einem Aufmaßtermin vor Ort, bei dem das Bad in Marburg, beispielsweise in Innenstadt oder Wehrda, genau vermessen wird. Für die fachgerechte Ausführung können qualifizierte SHK-Betriebe über die Handwerkskammer Kassel gefunden werden. Umfassende und unabhängige Informationen zum Umbau und zur Antragstellung erhalten Sie beim Pflegestützpunkt des Landkreises Marburg-Biedenkopf Beratungszentrum (BiP) in der Am Grün 16, 35037 Marburg. Je nach Umfang und Ausstattung bewegen sich die Kosten für eine solche Maßnahme in einer Preisspanne von 2.800 bis 9.500 Euro.

Bei Vorliegen eines Pflegegrades kann für die Finanzierung ein Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person bei der AOK Hessen beantragt werden, der als wohnumfeldverbessernde Maßnahme gilt. Zur Deckung weiterer Kosten können Mittel aus dem KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” sowie zinsgünstige Darlehen der WIBank aus dem Programm Behindertengerechter Umbau von Wohnraum genutzt werden.

Regionale Kenndaten: Marburg
Einwohnerzahl: 73.544
Zuständige Pflegekasse: AOK Hessen
Staatliche Förderbank: WIBank
Regionales Förderprogramm: Behindertengerechter Umbau von Wohnraum
Zuständige Handwerkskammer: Handwerkskammer Kassel
Lokaler Pflegestützpunkt: Am Grün 16, 35037 Marburg
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Geprüfte Handwerks- & Fachbetriebs-Qualität

Dieser Ratgeber wurde von unserer technischen Redaktion in Kooperation mit eingetragenen Sanitär-Meisterbetrieben auf Handwerks- und DIN-Konformität geprüft.

Häufige Fragen zu Zuschüssen & Umbau in Marburg

Welche staatliche Förderung kann für die Wohnraumanpassung in Marburg beantragt werden?

Voraussetzung ist das Vorliegen eines anerkannten Pflegegrades: In diesem Fall gewährt die AOK Hessen maximal 4.180 Euro je anspruchsberechtigter Person. Zur Restfinanzierung lassen sich zinsgünstige Darlehen wie der KfW 159 sowie Förderprogramme der WIBank (Behindertengerechter Umbau von Wohnraum) kumulativ nutzen.

Welche Handwerksbetriebe sind in Marburg für normgerechte Umbaumaßnahmen qualifiziert?

Über das regionale Verzeichnis der Handwerkskammer Kassel stehen geprüfte Handwerksbetriebe für die fachgerechte Ausführung bereit. Eine anbieterneutrale Erstberatung bietet zudem der Pflegestützpunkt des Landkreises Marburg-Biedenkopf Beratungszentrum (BiP) unter der Adresse Am Grün 16, 35037 Marburg.

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