Eine barrierefreie Badgestaltung in Lingen (Ems) setzt eine sorgfältige technische Planung voraus, bei der zwischen Teil- und Komplettumbau differenziert wird. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau ist zwar schnell umgesetzt, doch erst ein vollständiger Umbau sichert einen bodengleichen Einstieg und berücksichtigt wichtige Sicherheitsdetails wie rutschfeste Böden der Klasse R10 oder R11. Zusätzlich sichern strategisch montierte Haltegriffe und ein klappbarer Duschsitz die Bewegungsflächen nach DIN 18040-2 und fördern die eigenständige Nutzung des Bades.
Ein Umbauprojekt im Bad beginnt in Lingen (Ems) und seinen Stadtteilen wie Altenlingen oder Baccum grundsätzlich mit dem Aufmaß und der präzisen Vermessung direkt im Badezimmer. Qualifizierte Handwerksunternehmen für die Ausführung der Arbeiten lassen sich über das Verzeichnis der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim finden. Wer eine unabhängige Erstinformation zu den erforderlichen Umbauten und den Fördermitteln sucht, kann sich an den Stadt Lingen / Seniorenberatung in der Elisabethstr. 14-16, 49808 Lingen (Ems) wenden. Für einen fachgerechten Badumbau in Lingen (Ems) muss je nach baulichem Aufwand und gewählter Ausstattung mit Kosten von 2.800 bis 9.500 Euro gerechnet werden.
Für die Finanzierung solcher wohnumfeldverbessernden Maßnahmen in Lingen (Ems) gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Antragsberechtigte mit einem Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der AOK Niedersachsen einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person gemäß § 40 SGB XI zu beantragen. Ergänzend dazu lässt sich die Finanzierung durch den zinsgünstigen Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau aufstocken. Es empfiehlt sich zudem, die landeseigenen Fördermittel in Niedersachsen zu prüfen, insbesondere das Programm Wohnraumförderung Pflege & Alter der NBank, das je nach Haushaltslage weitere Unterstützung bieten kann.