Bei der Planung einer barrierefreien Badsanierung in Lehrte muss technisch genau zwischen einer Teilsanierung und einer Komplettsanierung unterschieden werden. Der Austausch der Badewanne gegen eine Dusche kann zwar in wenigen Stunden erfolgen, ein vollständig barrierefreier und normgerechter Zugang wird jedoch meist nur durch eine umfassende Sanierung inklusive rutschhemmender Bodenbeläge erreicht. Zusätzlich sichern strategisch montierte Haltegriffe und ein klappbarer Duschsitz die Bewegungsflächen nach DIN 18040-2 und fördern die eigenständige Nutzung des Bades.
Für die Finanzierung solcher wohnumfeldverbessernden Maßnahmen in Lehrte gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Antragsberechtigte mit einem Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der AOK Niedersachsen einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person gemäß § 40 SGB XI zu beantragen. Ergänzend dazu lässt sich die Finanzierung durch den zinsgünstigen Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau aufstocken. Zusätzlich sollten die Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen in Betracht gezogen werden, allen voran die Programme der NBank im Rahmen des Wohnraumförderung Pflege & Alter, die je nach aktueller Richtlinie finanzielle Hilfe leisten.
Die Realisierung eines Badumbaus in Lehrte startet mit einer Besichtigung vor Ort für das exakte Aufmaß, egal ob in Lehrte oder Ahlten. Für die fachgerechte Ausführung können zertifizierte SHK-Betriebe über die Handwerkskammer Hannover recherchiert werden. Für eine anbieterunabhängige Beratung bezüglich der Umbaunotwendigkeit und der verfügbaren Förderungen ist der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land unter der Anschrift Hannoversche Neustadt 53, 31303 Burgdorf die richtige Anlaufstelle. Für einen fachgerechten Badumbau in Lehrte muss je nach baulichem Aufwand und gewählter Ausstattung mit Kosten von 2.800 bis 9.500 Euro gerechnet werden.