Die barrierefreie Badsanierung in Kranenburg erfordert eine präzise technische Planung, bei der zwischen einer schnellen Teilsanierung und einer vollumfänglichen Komplettsanierung unterschieden wird. Während der Umbau von der Wanne zur Dusche meist schnell erledigt ist, garantiert eine vollumfängliche Sanierung einen normgerechten, schwellenlosen Einstieg nach DIN 18040-2. Von zentraler Bedeutung sind dabei eine nachgewiesene Rutschfestigkeit des Bodenbelags der Klasse R10 oder höher, die fachgerechte Befestigung von Haltegriffen und bei Notwendigkeit ein klappbarer Sitz in der Dusche. Auch die freien Flächen im Bad, insbesondere vor dem WC und dem Waschtisch, sind entscheidend, damit eine barrierefreie Nutzung mit Gehhilfen oder Rollstuhl im Stadtgebiet von Kranenburg möglich ist.
Am Anfang der Umsetzung steht ein Vor-Ort-Termin in Kranenburg für das genaue Aufmaß und die Vermessung des Badezimmers. Über die Handwerkskammer Düsseldorf lassen sich qualifizierte SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Umbaus finden. Der Kommunale Pflegeberatung Kreis Kleve mit Sitz in der Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve bietet eine neutrale und umfassende Erstberatung zu den erforderlichen Umbauten und den verfügbaren Fördermitteln. Die Preisspanne für eine fachgerechte Badsanierung erstreckt sich abhängig von Umfang und Ausstattung von 2.800 bis 9.500 Euro.
Die Finanzierung solcher Projekte in Kranenburg wird durch ein gestaffeltes System an Förderungen unterstützt. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei der AOK NordWest / AOK Rheinland eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds (§ 40 SGB XI) in Höhe von maximal 4.180 Euro je Person beantragen. Ergänzend lässt sich der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau nutzen. Um die finanzielle Belastung für Menschen in Stadtteilen wie Kranenburg oder Niel zu minimieren, lassen sich diese Bundesmittel auf Landesebene durch das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK ergänzen.