Ein barrierefreies Bad in Hünstetten lässt sich durch eine schnelle Teilsanierung, wie den Umbau von Wanne zur Dusche, oder eine komplette Sanierung umsetzen. Im Mittelpunkt steht der Einbau einer bodengleichen Dusche, die einen barrierefreien Zugang ermöglicht und deren Belag gemäß DIN-Vorschrift eine Rutschhemmung der Klasse R10 oder R11 besitzt. Um die Nutzung uneingeschränkt zu gewährleisten, müssen zusätzlich stabile Haltegriffe, ein einklappbarer Duschsitz sowie normgerechte Bewegungsflächen eingeplant werden.
Grundlage für jedes Sanierungsvorhaben ist ein Vor-Ort-Termin zur exakten Vermessung des Badezimmers in Hünstetten, etwa in Stadtteilen wie Armsheim und Bechtheim. Qualifizierte SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Projekts finden sich über die Handwerkskammer Wiesbaden. Für eine produktneutrale Beratung und Hilfe bei der Antragstellung ist der Pflegestützpunkt Rheingau-Taunus-Kreis in der Heimbacher Straße 7, 65307 Bad Schwalbach die richtige Anlaufstelle. Abhängig von der Komplexität und den verwendeten Materialien ist mit Kosten im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro zu rechnen.
Bei Vorliegen eines Pflegegrades kann für die Finanzierung ein Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person bei der AOK Hessen beantragt werden, der als wohnumfeldverbessernde Maßnahme gilt. Zur Deckung weiterer Kosten können Mittel aus dem KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” sowie zinsgünstige Darlehen der WIBank aus dem Programm Behindertengerechter Umbau von Wohnraum genutzt werden.