Bei der Planung einer barrierefreien Badsanierung in Hude (Oldenburg) muss technisch genau zwischen einer Teilsanierung und einer Komplettsanierung unterschieden werden. Der Austausch der Badewanne gegen eine Dusche kann zwar in wenigen Stunden erfolgen, ein vollständig barrierefreier und normgerechter Zugang wird jedoch meist nur durch eine umfassende Sanierung inklusive rutschhemmender Bodenbeläge erreicht. Um die Selbstständigkeit im Bad zu gewährleisten und die Bewegungsflächen gemäß DIN 18040-2 zu sichern, werden zudem Haltegriffe an wichtigen Positionen sowie ein Duschklappsitz installiert.
Am Anfang jedes Badumbaus in Hude (Oldenburg), beispielsweise in den Stadtteilen Hude oder Wüsting, steht ein Vor-Ort-Termin zur genauen Vermessung der räumlichen Gegebenheiten. Qualifizierte Handwerksunternehmen für die Ausführung der Arbeiten lassen sich über das Verzeichnis der Handwerkskammer Oldenburg finden. Eine neutrale Erstberatung zu Umbaumaßnahmen und Finanzierungshilfen bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) für den Landkreis Oldenburg in der Delmenhorster Straße 6, 27793 Wildeshausen. Die Preisspanne für eine Badsanierung durch einen Fachbetrieb liegt in Hude (Oldenburg) abhängig von den Gegebenheiten und der Ausstattung üblicherweise im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.
In Hude (Oldenburg) stehen für die Finanzierung von Maßnahmen zur Wohnraumanpassung diverse Fördertöpfe bereit. Ein Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person kann von Pflegebedürftigen mit offiziellem Pflegegrad bei der AOK Niedersachsen auf Basis des § 40 SGB XI beantragt werden. Zusätzlich kann dieser Betrag mit dem Förderkredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der KfW kombiniert werden. Es empfiehlt sich zudem, die landeseigenen Fördermittel in Niedersachsen zu prüfen, insbesondere das Programm Wohnraumförderung Pflege & Alter der NBank, das je nach Haushaltslage weitere Unterstützung bieten kann.