Badsanierung Gummersbach: Barrierefrei umbauen mit Zuschuss

Eine barrierefreie Badgestaltung in Gummersbach setzt eine sorgfältige technische Planung voraus, wobei zwischen einer zügigen Teilsanierung und einem kompletten Umbau differenziert werden muss. Während der Umbau von der Wanne zur Dusche meist schnell erledigt ist, garantiert eine vollumfängliche Sanierung einen normgerechten, schwellenlosen Einstieg nach DIN 18040-2. Zu den wichtigsten Kriterien zählen dabei eine zertifizierte Rutschhemmung der Bodenfliesen der Klasse R10 oder R11, die normgerechte Anbringung von Haltegriffen und bei Bedarf ein klappbarer Duschsitz. Des Weiteren ist auf genügend Bewegungsraum vor dem Waschtisch und dem WC zu achten, um im gesamten Bereich von Gummersbach eine problemlose Nutzung mit Hilfsmitteln wie Rollstuhl oder Gehhilfe sicherzustellen.

Die Realisierung startet mit einer Besichtigung vor Ort in Gummersbach, um das Bad exakt zu vermessen und ein Aufmaß zu erstellen. Über die Handwerkskammer zu Köln lassen sich qualifizierte SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Umbaus finden. Eine unabhängige und ausführliche Erstberatung bezüglich der Umbaumaßnahmen und Förderoptionen erhalten Sie beim Senioren- und Pflegeberatung Stadt Gummersbach in der Rathausplatz 3, 51643 Gummersbach. Abhängig vom Sanierungsumfang und der gewählten Ausstattung ist mit Kosten für einen fachmännischen Badumbau zwischen 2.800 und 9.500 Euro zu rechnen.

Zur Finanzierung dieser Umbaumaßnahmen in Gummersbach gibt es ein mehrstufiges Fördersystem. Personen mit einem anerkannten Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der zuständigen AOK NordWest / AOK Rheinland einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen nach § 40 SGB XI von bis zu 4.180 Euro pro Person zu beantragen. Zusätzlich stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau den Förderkredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” bereit. Auf Länderebene ist eine Kombination dieser Bundesmittel mit dem Förderprogramm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK möglich, um die Kosten für Bürger in Stadtteilen wie Gummersbach-Zentrum und Derschlag zu verringern.

Regionale Kenndaten: Gummersbach
Einwohnerzahl: 51.290
Zuständige Pflegekasse: AOK NordWest / AOK Rheinland
Staatliche Förderbank: NRW.BANK
Regionales Förderprogramm: NRW.BANK.Barrierefreier Umbau
Zuständige Handwerkskammer: Handwerkskammer zu Köln
Lokaler Pflegestützpunkt: Rathausplatz 3, 51643 Gummersbach
🏗️
Geprüfte Handwerks- & Fachbetriebs-Qualität

Dieser Ratgeber wurde von unserer technischen Redaktion in Kooperation mit eingetragenen Sanitär-Meisterbetrieben auf Handwerks- und DIN-Konformität geprüft.

Häufige Fragen zu Zuschüssen & Umbau in Gummersbach

Welche staatliche Förderung kann für die Wohnraumanpassung in Gummersbach beantragt werden?

Bei nachgewiesenem Pflegegrad leistet die zuständige AOK NordWest / AOK Rheinland gemäß § 40 SGB XI einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Ergänzend können Fördermittel der NRW.BANK über das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau sowie zinsgünstige Kredite der KfW genutzt werden.

Wie wird die Einhaltung technischer Standards beim Umbau in Gummersbach gewährleistet?

Geeignete Fachfirmen können direkt über das Betriebsverzeichnis der Handwerkskammer zu Köln recherchiert werden. Eine anbieterneutrale Erstberatung bietet zudem der Senioren- und Pflegeberatung Stadt Gummersbach unter der Adresse Rathausplatz 3, 51643 Gummersbach.

In 60 Sekunden zu Ihrem unverbindlichen Angebot

Kostenlos & unverbindlich für Gummersbach prüfen

20% geschafft

Wählen Sie die Option, die Ihrem Vorhaben am nächsten kommt.

Regionales Einsatzgebiet Gummersbach