Für den barrierefreien Umbau eines Badezimmers in Goch ist eine genaue technische Planung unerlässlich, die eine Abwägung zwischen einer Teilsanierung und einer kompletten Neugestaltung beinhaltet. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau lässt sich häufig an einem Tag realisieren, während eine Komplettsanierung die Voraussetzung für einen barrierefreien Zugang nach DIN 18040-2 schafft. Von zentraler Bedeutung sind dabei eine nachgewiesene Rutschfestigkeit des Bodenbelags der Klasse R10 oder höher, die fachgerechte Befestigung von Haltegriffen und bei Notwendigkeit ein klappbarer Sitz in der Dusche. Des Weiteren ist auf genügend Bewegungsraum vor dem Waschtisch und dem WC zu achten, um im gesamten Bereich von Goch eine problemlose Nutzung mit Hilfsmitteln wie Rollstuhl oder Gehhilfe sicherzustellen.
Zunächst erfolgt ein Termin vor Ort in Goch, bei dem das Badezimmer präzise vermessen und ein Aufmaß genommen wird. Über die Handwerkskammer Düsseldorf lassen sich qualifizierte SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Umbaus finden. Für eine neutrale und vollumfängliche Erstberatung zu den Notwendigkeiten des Umbaus sowie den Fördermöglichkeiten steht der Seniorenbüro der Stadt Goch unter der Adresse Markt 15, 47574 Goch zur Verfügung. Abhängig vom Sanierungsumfang und der gewählten Ausstattung ist mit Kosten für einen fachmännischen Badumbau zwischen 2.800 und 9.500 Euro zu rechnen.
Für die Kostenübernahme solcher Vorhaben in Goch kann auf verschiedene Förderprogramme zurückgegriffen werden. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei der AOK NordWest / AOK Rheinland eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds (§ 40 SGB XI) in Höhe von maximal 4.180 Euro je Person beantragen. Ergänzend lässt sich der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau nutzen. Auf Länderebene ist eine Kombination dieser Bundesmittel mit dem Förderprogramm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK möglich, um die Kosten für Bürger in Stadtteilen wie Goch und Asperden zu verringern.