Für den barrierefreien Umbau eines Badezimmers in Finnentrop ist eine genaue technische Planung unerlässlich, die eine Abwägung zwischen einer Teilsanierung und einer kompletten Neugestaltung beinhaltet. Der Austausch einer Badewanne gegen eine Dusche ist oft in wenigen Stunden umsetzbar, wohingegen eine komplette Badsanierung einen bodengleichen Zugang gemäß DIN 18040-2 sicherstellt. Zu den wichtigsten Kriterien zählen dabei eine zertifizierte Rutschhemmung der Bodenfliesen der Klasse R10 oder R11, die normgerechte Anbringung von Haltegriffen und bei Bedarf ein klappbarer Duschsitz. Des Weiteren ist auf genügend Bewegungsraum vor dem Waschtisch und dem WC zu achten, um im gesamten Bereich von Finnentrop eine problemlose Nutzung mit Hilfsmitteln wie Rollstuhl oder Gehhilfe sicherzustellen.
Zunächst erfolgt ein Termin vor Ort in Finnentrop, bei dem das Badezimmer präzise vermessen und ein Aufmaß genommen wird. Qualifizierte Handwerksbetriebe für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, die den Umbau ausführen, sind bei der Handwerkskammer Südwestfalen gelistet. Der Caritas-AufWind Finnentrop mit Sitz in der Bamenohler Straße 248, 57413 Finnentrop bietet eine neutrale und umfassende Erstberatung zu den erforderlichen Umbauten und den verfügbaren Fördermitteln. Je nach Ausstattung und Umfang der Arbeiten liegen die Kosten für eine professionelle Badsanierung im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.
Zur Finanzierung dieser Umbaumaßnahmen in Finnentrop gibt es ein mehrstufiges Fördersystem. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei der AOK NordWest / AOK Rheinland eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds (§ 40 SGB XI) in Höhe von maximal 4.180 Euro je Person beantragen. Zusätzlich stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau den Förderkredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” bereit. Um die finanzielle Belastung für Menschen in Stadtteilen wie Finnentrop oder Bamenohl zu minimieren, lassen sich diese Bundesmittel auf Landesebene durch das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK ergänzen.