Für den barrierefreien Badumbau in Celle ist eine präzise technische Planung unerlässlich, die eine klare Abgrenzung zwischen Teilsanierung und Komplettsanierung vornimmt. Während der schnelle Umbau von der Wanne zur Dusche oft in kurzer Zeit möglich ist, garantiert nur eine Komplettsanierung einen normgerechten, schwellenlosen Duschbereich mit rutschhemmenden Bodenfliesen der Klasse R10 oder R11. Die Installation von gut platzierten Stütz- und Haltegriffen sowie einem abklappbaren Duschsitz ist entscheidend, um die normgerechten Bewegungsflächen zu garantieren und eine sichere, selbstständige Hygiene zu ermöglichen.
Am Anfang jedes Badumbaus in Celle, beispielsweise in den Stadtteilen Altencelle oder Westercelle, steht ein Vor-Ort-Termin zur genauen Vermessung der räumlichen Gegebenheiten. Für die fachgerechte Ausführung können zertifizierte SHK-Betriebe über die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade recherchiert werden. Wer eine unabhängige Erstinformation zu den erforderlichen Umbauten und den Fördermitteln sucht, kann sich an den Senioren- und Pflegestützpunkt Celle in der Blumlage 20, 29221 Celle wenden. Je nach Umfang und Ausstattung variieren die Kosten für eine professionelle Badsanierung in Celle zwischen 2.800 und 9.500 Euro.
Zur Finanzierung des Umbaus können in der Region Celle verschiedene Zuschüsse und Förderprogramme genutzt werden. Antragsberechtigte mit einem Pflegegrad haben die Möglichkeit, bei der AOK Niedersachsen einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person gemäß § 40 SGB XI zu beantragen. Zusätzlich kann dieser Betrag mit dem Förderkredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der KfW kombiniert werden. Zusätzlich sollten die Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen in Betracht gezogen werden, allen voran die Programme der NBank im Rahmen des Wohnraumförderung Pflege & Alter, die je nach aktueller Richtlinie finanzielle Hilfe leisten.