Eine barrierefreie Badgestaltung in Bovenden setzt eine sorgfältige technische Planung voraus, bei der zwischen Teil- und Komplettumbau differenziert wird. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau ist zwar schnell umgesetzt, doch erst ein vollständiger Umbau sichert einen bodengleichen Einstieg und berücksichtigt wichtige Sicherheitsdetails wie rutschfeste Böden der Klasse R10 oder R11. Um die Selbstständigkeit im Bad zu gewährleisten und die Bewegungsflächen gemäß DIN 18040-2 zu sichern, werden zudem Haltegriffe an wichtigen Positionen sowie ein Duschklappsitz installiert.
Die Realisierung eines Badumbaus in Bovenden startet mit einer Besichtigung vor Ort für das exakte Aufmaß, egal ob in Bovenden oder Eddigehausen. Qualifizierte Handwerksunternehmen für die Ausführung der Arbeiten lassen sich über das Verzeichnis der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen finden. Für eine anbieterunabhängige Beratung bezüglich der Umbaunotwendigkeit und der verfügbaren Förderungen ist der Senioren- und Pflegestützpunkt Landkreis Göttingen – Standort Göttingen unter der Anschrift Reinhäuser Landstraße 4, 37083 Göttingen die richtige Anlaufstelle. Für einen fachgerechten Badumbau in Bovenden muss je nach baulichem Aufwand und gewählter Ausstattung mit Kosten von 2.800 bis 9.500 Euro gerechnet werden.
Für die Finanzierung solcher wohnumfeldverbessernden Maßnahmen in Bovenden gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Ein Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person kann von Pflegebedürftigen mit offiziellem Pflegegrad bei der AOK Niedersachsen auf Basis des § 40 SGB XI beantragt werden. Ergänzend dazu lässt sich die Finanzierung durch den zinsgünstigen Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau aufstocken. Zusätzlich sollten die Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen in Betracht gezogen werden, allen voran die Programme der NBank im Rahmen des Wohnraumförderung Pflege & Alter, die je nach aktueller Richtlinie finanzielle Hilfe leisten.